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The research project cli-MATES

The project cli-MATES (funded by the Austrian Climate Research Programme under the 10th ACRP call) aims to investigate the potential of collective climate engagement compared to individual climate engagement. It will particularly focus on the role of social norms, perceived self-efficacy and group efficacy regarding young adult’s engagement for climate change mitigation and adaptation.

Using an action research approach the project investigates…
…underlying mechanisms that drive youth-led climate initiatives and high-profile campaigns targeted at young adults
…young climate leaders pathways towards engagement
…the role of social norms, self- and group efficacy, class and gender
…the potential influence of social media

Involves young climate leaders in a co-design process…
…to co-create new creative methods and communication formats that foster collective climate action
…to mutually learn and benefit from each other and the variety of experiences and expertise

  • (DE) KLIMAWISSEN
  • (DE) HOTSPOTTHEMEN
  • (DE) MEDIENWAHL

Was weiß meine Zielgruppe zum Thema?

Insgesamt fühlen sich rund 40 Prozent der befragten Jugendlichen zum Thema Klimawandel (eher) NICHT gut informiert. Betrachtet man die Antworten genauer, zeigt sich, dass das Gefühl der Informiertheit mit steigendem Alter und formalen Bildungsgrad zunimmt.

Gleichzeitig sind ganze 14 Prozent der jungen Befragten der Überzeugung, der Mensch sei NICHT dafür verantwortlich, dass sich das globale Klima erwärmt. Dabei lässt sich erkennen, dass Jugendliche eher diese Meinung vertreten, wenn sie sich schlecht über den Klimawandel informiert fühlen.

Klimawandelfolgen: Rund ein Viertel der befragten Jugendlichen ist (eher) der Meinung, dass die Folgen des Klimawandels in der Öffentlichkeit übertrieben dargestellt werden. Klimawandelfolgen, die bereits heute von den befragten Jugendlichen wahrgenommen werden, umfassen vor allem den Rückgang der Gletscher in den Alpen (rund zwei Drittel) und die Zunahme von Hochwasserereignissen (rund 60 Prozent). Zukünftig wird darüber hinaus von jeweils einem Drittel der Befragten ein (weiterer) Anstieg der Durchschnittstemperatur sowie die Zunahme von Hitzetagen erwartet. Gleichzeitig sind rund zwei Drittel der Befragten (eher) der Meinung, dass Österreich NICHT ausreichend auf klimabedingte Veränderungen vorbereitet ist.

Bei welchen Themen und Interessen können klimafreundliches Verhalten und Strategien zur Anpassung an den Klimawandel andocken?

Liebe und Freundschaft stehen auf der Liste der Top-Interessen von jungen Menschen ganz oben (80%), gefolgt den Themen Musik, Ausbildung & Beruf (je ca. 65%). Während Umweltschutz mit gut 40% im oberen Mittelfeld der Interessen rangiert, findet das Thema Energieversorgung mit 16% bei Jugendlichen nur wenig Anklang.

Engagement: Über drei Viertel der befragten jungen Menschen vertreten die Meinung, dass es zur Lösung des Klimaproblems einer veränderten Lebensweise bedarf. Gut die Hälfte der Jugendlichen setzt sich bereits jetzt in der einen oder anderen Form für den Klimaschutz ein, wobei zeitlich weniger intensive Engagementformen (wie Diskussionen, Unterschriftenaktionen) klar häufiger gewählt werden als intensivere (wie die Mitarbeit in einer Umweltorganisation). Die Hauptgründe weshalb ein Teil der Jugendlichen sich gar nicht engagieren möchte sind fehlende zeitliche Ressourcen sowie mangelndes Interesse am Thema.

Wie informieren und engagieren sich Jugendliche?

In der täglichen Informationsgewinnung der befragten Jugendlichen spielen vor allem Online-Formate wie Apps, Facebook, Websites und Youtube eine große Rolle. Abseits des Internets werden vor allem Fernsehen und Radio als Informationsquellen genutzt. Informationen zum Klimawandel würden die befragten Jugendlichen am liebsten über das Fernsehen oder Youtube erhalten, aber auch Zeitungen, Zeitschriften und Magazine sind bei diesem Themenfeld interessant.

“Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „ACRP“ durchgeführt”